Als Grundlage seines literarischen und kulturellen Schaffens baute Heinz Friedrich eine große Privatbibliothek mit zuletzt rund 50.000 Büchern, Schallplatten und CDs auf. Die einmalige Sammlung aus allen Gebieten der Kulturwissenschaften im weitesten Sinne gilt als eine der größten in Deutschland.

In seinen letzten Lebensjahren brachte Heinz Friedrich eine gemeinnützige Stiftung auf den Weg, die zukünftig seine Bibliothek der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich machen wird. Seine Frau stiftete ihre bedeutende Buchillustrations-Sammlung ergänzend hinzu. Heinz und Maria Friedrich haben die Stiftung zusätzlich mit beträchtlichem Kapitalvermögen ausgestattet, so daß die Gründung noch in Friedrichs Todesjahr, im Dezember 2004, erfolgen konnte. Damit ist ein Fundament gelegt.

Eine umfassende Tätigkeit der Stiftung wird aber nur möglich sein, wenn die großzügige Stiftung von Heinz Friedrich nun weitere Großzügigkeit auslöst. Es werden Spenden benötigt, um die Bibliotheksbestände in Zusammenarbeit mit einer Kulturinstitution, etwa einem Wissenschaftskolleg, der öffentlichen Nutzung zu erschließen. Außerdem möchte die Stiftung regelmäßige Kolloquien veranstalten, deren Themen sich auf Friedrichs Bibliothek und Archiv beziehen, um so den Dialog zwischen den Wissenschaften und Künsten fortzusetzen, der Heinz Friedrich so sehr am Herzen lag.

In Zeiten der zunehmenden Verunsicherung über die Geltung von Bildung und Kultur kommt der niveauvollen Auseinandersetzung mit kulturwissenschaftlichen Themen ganz besondere Bedeutung zu. Die Friedrich-Stiftung fühlt sich dem nach wie vor aktuellen und maßgeblichen Rang des literarischen und philosophischen Nachdenkens der Menschen über die eigene Existenz und Aufgabe verpflichtet. Das vielfältige Werk Heinz Friedrichs kann wertvolle Anregungen dazu geben. Lebenslang bemühte sich Friedrich um die schöpferische und humanisierende Kraft einer lebendigen Bildungstradition.

Die Mitglieder der Stiftungsorgane hat Prof. Dr. h. c. Heinz Friedrich noch kurz vor seinem Tod selbst bestimmt. Sie haben nun die Aufgabe, Interesse und Spenden für die Förderung von Kultur und Wissenschaft zu gewinnen.

Bitte überlegen Sie, ob unser Vorhaben nicht Ihrer Unterstützung wert ist!

Jede Spende, ganz gleich wie hoch, bringt uns dem Ziel näher.

Spendenkonto der Heinz-Friedrich-Stiftung:
Nr. 18 18 20 30 bei der Stadtsparkasse München,
BLZ 701 500 00.

Heinz Friedrich. Fotografie: Stefan Moses
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